Baden investiert weiter in die Zukunft

Infrastrukturmaßnahmen als Garanten für Attraktivität und steigende Lebensqualität

Die Stadt Baden besitzt eine umfangreiche Infrastruktur in den Bereichen Freizeit, Kultur und Bildung. Diese Einrichtungen machen den Charme der Stadt aus und sind Garanten für die stetig steigende Lebensqualität. In den vergangenen Jahren sind laufend große Beträge in den Erhalt und die Attraktivierung dieser Einrichtungen geflossen. Auch für das kommende Jahr sind große Investitionen in Instandhaltung und Erneuerung vorgesehen. „Alle geplanten Maßnahmen sichern den Wert der Einrichtungen und die Attraktivität für die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt, sie dienen aber auch dazu, um Besucher nach Baden zu bringen“, so Bürgermeister Stefan Szirucsek.

Allein in das Thermalstrandbad wurden in den letzten zehn Jahren rund € 7,55 Millionen investiert. Im Jahr 2018 sind € 1.386.100 für Instandhaltungen und Erneuerungen geplant. Für die Römertherme standen von 2000 bis 2017 etwa € 3,24 Millionen an Investitionen durch die Stadt zu Buche. In diesem Bereich sind noch weitere Ausgaben durch die Badener Bäderbetriebs-GmbH angefallen. 2018 werden von der Stadt rund € 1.006.100 investiert.

In die Sport- und Veranstaltungshalle flossen von 2008 bis 2017 rund € 3,333 Millionen, nächstes Jahr stehen Investitionen von ca. € 535.500 an.

Rund € 9,479 Millionen wurden von 2000 bis 2017 in die Sommerarena und das Theater investiert. Für das Jahr 2018 sind hier etwa € 230.000 vorgesehen. Das umfasst Maßnahmen am Gebäude, nicht jedoch für den Spielbetrieb. 2018 beginnen auch die Planungsarbeiten für die Sanierung der Sommerarena.

Die Attraktivität der Kulturstadt Baden hat auch große Bedeutung für die heimische Wirtschaft. GR Martina Weissenböck: „Die Investitionen im Kulturbereich, aber auch in unsere Parks und Gärten sind wichtig für den Tourismus und ein entscheidender Belebungsfaktor für die Einkaufsstadt Baden.“

Im Bildungsbereich belaufen sich die Gesamtausgaben in den Jahren seit 2008 auf rund € 53,46 Millionen. Das umfasst Kindergärten, Volksschulen, Sonderschule, NMS, Polytechnische Schule und Kinderbetreuungseinrichtungen. Für das kommende Jahr sind in diesem Bereich € 6,82 Millionen an Investitionen geplant. Seitens einer Tochtergesellschaft wurden rund € 33 Millionen in Gebäude investiert. Diese Investitionen sind als Anlagevermögen vorhanden. GR Helmut Hofer-Gruber: „Das sind gewaltige Summen, die sich in angespannten Budgetzeiten natürlich zu Buche schlagen. Wir stehen dennoch dazu, Investitionen in die Bildung bedeuten Chancen für unsere Jugend.“

Zu all diesen Bereichen kommen noch Investitionen für Straßen und Gehsteige, hier wurden von 2000 bis 2017 rund € 47,7 Millionen ausgegeben. Das Straßen- und Gehsteigprogramm 2018 sieht Ausgaben in der Höhe von ca. € 2,944 Millionen vor. Bürgermeister Stefan Szirucsek: „Wir wollen selbstverständlich am Konsolidierungskurs festhalten. Aber notwendige Investitionen in die Infrastruktur sind das Herz einer Stadt, sie muss es auch in Zukunft geben. Investitionen in Bildung sind Zukunftsinvestitionen für unsere Gesellschaft.“